Das ist der Female Founders Monitor

 

Trotz ihrer hohen Qualifikation und unternehmerischen Ambitionen sind Frauen an der Spitze der Wirtschaft nach wie vor stark unterrepräsentiert. Und auch die Startup-Welt ist noch eine Männerdomäne – mit nur 16% Gründerinnen. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, es ist jedoch eindeutig, dass Frauen auf dem Weg nach oben eine ganze Reihe von Hindernissen überwinden müssen. Das ist nicht nur ungerecht, sondern etwas, das man sich als Volkswirtschaft schlicht nicht leisten kann.

 

Der FFM, den der Bundesverband Deutsche Startups e.V. seit 2018 gemeinsam mit Google for Startups veröffentlicht, setzt an diesem Punkt an und will mehr über Gründerinnen, ihre Motive sowie Herausforderungen erfahren und das Thema öffentlich voranbringen. Denn nur so können die richtigen wirtschaftlichen und politischen Impulse gesetzt werden.

 

Grundlage der Studie sind die erhobenen Daten des Deutschen Startup Monitor (DSM). Der DSM ist die umfassendste Studie zum Startup-Ökosystem in Deutschland, die vom Startup-Verband mit Unterstützung von PwC jährlich durchgeführt wird. Durch den spezifischen Fokus auf Startups grenzt sich der DSM von anderen Studien ab und richtet den Blick explizit auf innovative Geschäftsfelder.

Herausgeber

Startups sind die treibende Wirtschaftskraft unserer Zukunft. Als Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland engagiert sich der Bundesverband Deutsche Startups e.V. seit seiner Gründung im Jahr 2012 für ein gründerfreundliches Deutschland und vertritt derzeit mehr als 900 Startups. In seinem Netzwerk schafft der Startup-Verband einen gleichberechtigten Austausch zwischen Startups, etablierter Wirtschaft und Politik.

Ein zentrales Anliegen ist die Stärkung von Frauen im Startup-Ökosystem. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht der Startup-Verband seit 2018 jährlich den Female Founders Monitor. Dabei leitet ihn die Vision einer offenen, gleichberechtigten und fortschrittsorientierten Gesellschaft.

 

Mehr Informationen zum Startup-Verband

Alexander Hirschfeld

leitet den Forschungsbereich beim Startup-Verband und ist zuständig für die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Publikationen rund um zentrale Themen des deutschen Startup-Ökosystems, wie den Deutschen Startup Monitor und den Female Founders Monitor. Er hat im Fach Soziologie zum Wandel der Arbeitswelt promoviert und an unterschiedlichen Universitäten im In- und Ausland insbesondere zum Verhältnis zwischen Wirtschaft und Technik gelehrt und geforscht – unter anderem ein Jahr lang als Visiting Researcher an der Columbia University in New York.

Jannis Gilde

ist im Forschungsbereich beim Startup-Verband insbesondere für den Aufbau und die Pflege des Partner-Netzwerkes sowie die Datenauswertung im Rahmen des Deutschen Startup Monitors verantwortlich und arbeitet als Autor an Publikationen wie dem Female Founders Monitor mit. Er studierte Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen sowie an der Freien Universität Berlin. Neben dem Studium sammelte er praktische Erfahrung in der politischen Kommunikation in Berlin und Brüssel sowie bei einer führenden Strategieberatung.

Nina Wöss

ist seit 2012 in der Startup-Community in Europa aktiv und kennt das Ökosystem aus verschiedenen Blickwinkeln. Als Principal und später Head of Marketing & Community bei Speedinvest, einem paneuropäischen VC-Fonds im Seed-Stage-Bereich, konzentrierte sie sich auf Portfoliodienstleistungen und den Wissensaustausch zwischen Gründern. Sie ist eine der Gründerinnen von Female Founders, einer Organisation, die seit 2016 Frauen in den Bereichen Digitalisierung und Entrepreneurship vernetzt sowie mit Accelerator- und Leadership-Programmen unterstützt.

Partner und Förderer

Google for Startups unterstützt Startups auf der ganzen Welt. Die Mission: Gründerinnen und Gründer in entscheidenden Phasen ihrer Entwicklung weiter zu bringen, Startup-Communities zu fördern und diese miteinander zu vernetzen. Dies geschieht zum einen über die Bereitstellung von Produkten, Ressourcen und Best Practices von Google, zum anderen durch die Mobilisierung des globalen Google Netzwerks, zu dem viele etablierte Startup Organisationen, ExpertInnen und InvestorInnen zählen. Google for Startups will gleiche Wettbewerbsbedingungen für Startup-Teams schaffen und publiziert seit 2018 gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups den Female Founders Monitor. Die Studie zeigt, dass Frauen in der Startup-Welt weiterhin unterrepräsentiert sind und

über weniger Zugang zu Ressourcen und Netzwerken verfügen. Hier setzt Google for Startups gezielt mit einem Mentorship-Programm an. Das Immersion: Women Founders Programm begleitet Gründerinnen durch Wachstumsphasen ihrer Startups hindurch, unterstützt sie mit MentorInnen und Google ExpertInnen, vernetzt sie innerhalb der GründerInnen-Community und InvestorInnenenszene und verleiht ihnen mehr Visibilität im Ökosystem.

 

Mehr Informationen zu Google for Startups und auf Twitter @GoogleStartups
Hier geht es zur Bewerbungsseite des Immersion: Women Founders Programms

Mayra Frank

ist bei Google for Startups für die Deutschlandstrategie verantwortlich. Sie setzt sich aktiv für eine vielfältigere Startup-Community ein und unterstützt Gründerinnen
in Deutschland und Europa durch die Förderung gezielter Programme und Initiativen.

Zuvor hat sie im Silicon Valley die Markenstrategie von Google entwickelt und globale philanthropische Initiativen von Google.org voran getrieben. Mayra hat einen Hintergrund in Kommunikation, Innovationsmanagement und Design Thinking: Sie hat in Berlin an der Universität der Künste und am Londoner Central Saint Martins College of Arts and Design studiert.

Zoé Gadsden

entwickelt für Google for Startups Inhalte und Formate, um Gründerinnen und Gründer weiterzubilden, besser zu vernetzen und sie so bei ihrem Werdegang und
Unternehmenswachstum zu unterstützen. Zuvor arbeitete Zoé als Head of New Ventures für Tech Open Air, Europas größtes interdisziplinäres Technologiefestival. Sie ist auch Gründungsmitglied von Female Narratives, einer Kreativagentur, die sich für eine inklusivere Medienlandschaft einsetzt.

Zoé hat ursprünglich einen Hintergrund in Experiential Marketing und studierte Wirtschaftswissenschaften, Kunstmanagement und Kunstgeschichte in New York.